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Android-Schädlinge: Die erste Million ist voll

Trend Micro warnt vor Sorglosigkeit im Umgang mit mobilen Bedrohungen

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Hallbergmoos, 1. Oktober 2013. Die Marke ist gerissen: Die Zahl der bösartigen Apps für mobile Android-Geräte liegt jetzt bei über einer Million. 75 Prozent davon führen schädlichen Code aus, während die anderen 25 Prozent aggressive Werbung einspielen, die zu dubiosen Webseiten führt. Ende des zweiten Quartals dieses Jahres lag die Zahl der bösartigen mobilen Apps noch bei 700.000, Ende 2012 bei 350.000.

Über 60 Prozent der mobilen Schadsoftware gehören den beiden Malware-Familien FAKEINST (34%) und OPFAKE (30%) an. Sie tarnen sich in der Regel als legitime Apps und bringen ihre ahnungslosen Opfer um viel Geld, indem sie sie ohne ihr Wissen und Zutun bei kostenpflichtigen Diensten wie Premium-SMS-Services anmelden. Weitere Bedrohungen, die von diesen Schädlingen ausgehen, sind unter anderem das Auslesen der gespeicherten privaten oder beruflichen Kontakte, das Löschen von Daten, das Mitlesen von Nachrichten oder das Überwachen des Standorts.

Als besonders gefährlich sind die Schädlinge FAKEBANK und FAKETOKEN einzustufen, die unautorisierte Banktransaktionen von den mobilen Endgeräten aus vorzunehmen versuchen.

Familienbande: Gefahr in jeder einzelnen Schädlingsvariante
Ebenfalls bei 60 Prozent liegen die beiden am weitesten verbreiteten hoch riskanten Apps ARPUSH (33%) und LEADBOLT (27%) mit ihren zahllosen Varianten. Beide Malware-Familien sind für Informationsdiebstahl berüchtigt und sammeln Daten zu den infizierten Geräten, wie zum Beispiel über das Betriebssystem, die Geräteidentifikationsnummer oder den jeweiligen Standort.

„Auch wenn die Zahl der Malware-Familien überschaubar erscheint, steckt die tatsächliche Gefahr in jeder einzelnen Schädlingsvariante. Denn jede sieht ein bisschen anders aus und hat damit das Potenzial, ein Opfer zu finden. Das heißt aber auch umgekehrt, dass die Cyberkriminellen noch nicht viel in die Entwicklung mobiler Schadsoftware investieren müssen. Offenbar schützen sich noch viel zu wenige Anwender vor den Gefahren mobiler Bedrohungen“, erklärt Udo Schneider, Sicherheitsexperte und Pressesprecher bei Trend Micro.

Kostenloses Tool zum Entfernen von schädlichen Apps
Weitere Informationen zu den Bedrohungen für Android sind im deutschen Trend Micro-Blog erhältlich.

Anwender, die befürchten, dass ihr Android-Gerät bereits durch andere bösartige mobile Apps infiziert sei, können mit dem kostenlosen App-Scanner von Trend Micro die Schädlinge entdecken und entfernen: „HouseCall Mobile“ ist als kostenloser Bestandteil Teil der Sicherheitslösung „Trend Micro Mobile Security Personal Edition" erhältlich.
 

Über Trend Micro

Als weltweit führender Cybersicherheitsanbieter verfolgt Trend Micro seit über 25 Jahren das Ziel, eine sichere Welt für den digitalen Datenaustausch zu schaffen.

Die Lösungen für Privatanwender, Unternehmen und Behörden bieten mehrschichtigen Schutz für Rechenzentren einschließlich cloudbasierter und virtualisierter Umgebungen, Netzwerke und Endpunkte – unabhängig davon, wo sich die Daten befinden: von (mobilen) Endgeräten über Netzwerke bis hin zur Cloud. Trend Micros Lösungen sind für gängige Rechenzentrums- und Cloudumgebungen optimiert und sorgen so dafür, dass wertvolle Daten automatisch vor aktuellen Bedrohungen geschützt sind. Die miteinander kommunizierenden Produkte bilden einen Schutzmechanismus, der durch zentrale Transparenz und Kontrolle eine schnellere, bessere Absicherung ermöglicht.

Um Bedrohungen schnell erkennen, verhindern und entfernen zu können, nutzen alle Lösungen das Smart Protection Network: Diese cloudbasierte Sicherheitsinfrastruktur verwendet die neuesten datenwissenschaftlichen Methoden zur Big-Data-Analyse.

Trend Micro bietet seine Lösungen weltweit über Vertriebspartner an. Der Hauptsitz des japanischen Anbieters, der mit mehr als 5.000 Mitarbeitern in über 50 Ländern aktiv ist, befindet sich in Tokio, die deutsche Niederlassung in Hallbergmoos bei München. In der Schweiz kümmert sich die Niederlassung in Glattbrugg bei Zürich um die Belange des deutschsprachigen Landesteils, der französischsprachige Teil wird von Lausanne aus betreut; Sitz der österreichischen Vertretung ist Wien.

Weitere Informationen zum Unternehmen und seinen Lösungen sind unter www.trendmicro.de verfügbar, zu aktuellen Bedrohungen unter blog.trendmicro.de sowie blog.trendmicro.ch. Anwender können sich auch unter @TrendMicroDE informieren.