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Angriff auf Android-Fernseher

Trend Micro warnt vor bösartigen TV-Apps, die eine Sicherheitslücke in älteren Android-Versionen missbrauchen

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Hallbergmoos, 11. Januar 2016. Trend Micro warnt vor bösartigen Android-Apps, die es auf smarte TV-Geräte abgesehen haben. Viele der beliebten intelligenten Fernseher nutzen ältere Android-Versionen (von „Cupcake 1.5“ bis „Kitkat 4.4W.2“). Diese enthalten jedoch eine Sicherheitslücke, die Cyberkriminelle für ihre Zwecke – zum Installieren von Schadsoftware oder weiteren Apps – missbrauchen. Da sich TV-Geräte auf Android-Basis nicht immer aktualisieren lassen, empfiehlt Trend Micro den Besitzern, eine Sicherheitssoftware zu installieren.

Smarte TV-Geräte erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und machen das Internet der Dinge zu Hause erlebbar. Viele namhafte Hersteller setzen dabei auf Android als Betriebssystem für ihre intelligenten Fernseher. Doch in den älteren Android-Versionen vor „Lollipop“ (Version 5.0) findet sich eine Sicherheitslücke (CVE-2014-7911), die Cyberkriminelle nun gezielt für Angriffe im Wohnzimmer ausnutzen. Dazu locken sie die ahnungslosen Anwender auf bösartige Sites, die mit Schadsoftware infizierte Apps zum Herunterladen anbieten. Diese bösartigen Apps identifiziert Trend Micro als ANDROIDOS_ROOTSTV.A.

Wer in diese Falle tappt, installiert unwissentlich einen Schädling, der die genannte Sicherheitslücke angreift, um höhere Berechtigungen im System zu erhalten. Dadurch bekommen die Cyber-Gangster die Möglichkeit, auf den infizierten Geräten Schadsoftware oder weitere Apps zu installieren. Außerdem können sie heruntergeladene Apps modifizieren und mit neuen Schädlingen ausstatten.

Smarte TV-Geräte sind Computer
Das Internet der Dinge erfordert ein Umdenken bei den Anwendern. Smarte TV-Geräte sind nicht einfach modernere und schickere Fernseher, sondern Computer, die für das Fernsehen optimiert sind. Und wie andere Computer auch sollten sie durch eine Sicherheitssoftware geschützt werden. Dies gilt umso mehr, als sich nicht alle intelligenten Fernsehgeräte aufgrund von Hardware-Limitierungen auf die jeweils neueste Android-Version aktualisieren lassen.

Weiterführende Informationen
Weitere Informationen zur aktuellen Bedrohung finden sich im deutschsprachigen Trend Micro-Blog.

Über Trend Micro

Als weltweit führender Cybersicherheitsanbieter verfolgt Trend Micro seit über 25 Jahren das Ziel, eine sichere Welt für den digitalen Datenaustausch zu schaffen.

Die Lösungen für Privatanwender, Unternehmen und Behörden bieten mehrschichtigen Schutz für Rechenzentren einschließlich cloudbasierter und virtualisierter Umgebungen, Netzwerke und Endpunkte – unabhängig davon, wo sich die Daten befinden: von (mobilen) Endgeräten über Netzwerke bis hin zur Cloud. Trend Micros Lösungen sind für gängige Rechenzentrums- und Cloudumgebungen optimiert und sorgen so dafür, dass wertvolle Daten automatisch vor aktuellen Bedrohungen geschützt sind. Die miteinander kommunizierenden Produkte bilden einen Schutzmechanismus, der durch zentrale Transparenz und Kontrolle eine schnellere, bessere Absicherung ermöglicht.

Um Bedrohungen schnell erkennen, verhindern und entfernen zu können, nutzen alle Lösungen das Smart Protection Network: Diese cloudbasierte Sicherheitsinfrastruktur verwendet die neuesten datenwissenschaftlichen Methoden zur Big-Data-Analyse.

Trend Micro bietet seine Lösungen weltweit über Vertriebspartner an. Der Hauptsitz des japanischen Anbieters, der mit mehr als 5.000 Mitarbeitern in über 50 Ländern aktiv ist, befindet sich in Tokio, die deutsche Niederlassung in Hallbergmoos bei München. In der Schweiz kümmert sich die Niederlassung in Glattbrugg bei Zürich um die Belange des deutschsprachigen Landesteils, der französischsprachige Teil wird von Lausanne aus betreut; Sitz der österreichischen Vertretung ist Wien.

Weitere Informationen zum Unternehmen und seinen Lösungen sind unter www.trendmicro.de verfügbar, zu aktuellen Bedrohungen unter blog.trendmicro.de sowie blog.trendmicro.ch. Anwender können sich auch unter @TrendMicroDE informieren.