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BYOD – Bring Your Own Device, Danger, Disaster? Nein – Bring Your Own Data!

Ein Kommentar von Udo Schneider, Solution Architect beim IT-Sicherheitsanbieter Trend Micro

Tags: #BYOD #consumerization #schadsoftware #datenklau #spyware #trendmicro #news #nachrichten

Hallbergmoos, 22. November 2012. BYOD ist im Grunde kein Trend mehr, sondern Fakt. Und für die Sicherheitsverantwortlichen sind die privaten Endgeräte im Unternehmen ein Albtraum. Doch das muss nicht sein. Wichtig ist, diese Entwicklung nicht nur als Sicherheits-, sondern auch und vor allem als Managementproblem zu begreifen.

Wen man nicht aufhalten kann, bei dem sollte man sich unterhaken. So kann man ihn wenigstens abbremsen oder in die gewünschte Richtung lenken. Wer aus Sicherheitsgründen die Verwendung privater Endgeräte im Unternehmen verbietet, verliert am Ende vollständig die Kontrolle. Die Mitarbeiter werden niemals auf den zusätzlichen Komfort verzichten und ihre Geräte dann eben heimlich nutzen. So werden die Sicherheitsverantwortlichen zum Buhmann – nicht nur bei ihren Kollegen, sondern auch beim Management, sollten sich Sicherheitsvorfälle häufen.

Doch dreht sich bei BYOD wirklich alles um die Geräte? Mein Kollege Rik Ferguson meint Nein – und das zu Recht, wie ich finde. Zwar lassen sich die Anwender von Design und Vermarktung der Gerätehersteller überzeugen, doch im Grunde geht es ihnen darum, dass sie ihre privaten Informationen darauf bequem und einfach aufbewahren, verwalten und nutzen können. Und kein zweites Firmengerät mehr benötigen. Diese beiden Aspekte sind es, mit denen sich die Interessen der Mitarbeiter und der Unternehmen in Einklang bringen lassen.

Bring Your Own Data
Das Management sollte die Belegschaft ermutigen, private Geräte in der Arbeit und für das Unternehmen zu verwenden. Diese Ermutigung sollte sich auch in finanzieller Unterstützung ausdrücken. Die Anzahl der präferierten Gerätehersteller und Modelle ist zum Glück überschaubar. Und nicht jeder kann und will sich privat das aktuellste Modell des Lieblingsherstellers leisten. Das Unternehmen aber könnte es sich leisten und darüber hinaus einen Mengenrabatt aushandeln. Wird ein Teil des Preises noch gesponsert, wenn im Gegenzug das Firmenhandy wegfällt, dann lassen sich die individuellen Wünsche umso einfacher bündeln, die Zahl der unterschiedlichen Hersteller und Geräte sinkt.

Bring Your Own Defence
Leider gibt es deutliche Unterschiede, was das Sicherheitsniveau der verschiedenen mobilen Plattformen anbelangt. Da haben die Sicherheitsexperten Recht. Aber wer einen Teil der Kosten übernimmt, kann auch Einfluss auf die Kaufentscheidungen nehmen. „Bring Your Own Defence“ heißt hier die Devise: Je mehr ein Mitarbeiter Zugang zu sensiblen Informationen und Systemen im Unternehmen hat, umso höher muss das eingebaute Sicherheitsniveau seines privaten Endgeräts sein. Hier darf und muss das Unternehmen die Wahlfreiheit einschränken.

Selbstverständlich aber muss in jedem Fall die Privatsphäre der Mitarbeiter gewährleistet sein. Das Unternehmen darf und muss zwar Sicherheitsmechanismen und -richtlinien auf den Endgeräten verbindlich durchsetzen, dies darf sich jedoch nur auf die Unternehmensinformationen beziehen. Das ist nicht nur rechtlich geboten, sondern auch technisch möglich.


Über Udo Schneider
Als „Solution Architect EMEA“ beim IT-Sicherheitsanbieter Trend Micro ist Udo Schneider mit den Gefahren vertraut, die im Internet lauern, und weiß, wie man sich vor ihnen schützen kann. Bei der Entwicklung geeigneter Gegenmaßnahmen konzentriert er sich auf die Themen Cloud-Computing, Virtualisierung, Verschlüsselung und Netzwerksicherheit.
Schneider greift dabei auf eine langjährige Erfahrung zurück, die er als Berater, Trainer und Professional-Services-Analyst bei führenden Anbietern des IT-Sicherheitsmarktes erworben hat.
 

Über Trend Micro

Als einer der weltweit führenden IT-Sicherheitsanbieter verfolgt Trend Micro das Ziel, eine sichere Welt für den digitalen Datenaustausch zu schaffen. Die innovativen Lösungen für Privatanwender, Unternehmen und Behörden bieten mehrschichtigen Schutz für Rechenzentren, Cloud-Umgebungen, Netzwerke und Endpunkte.

Die Lösungen von Trend Micro sind für führende Umgebungen wie Amazon Web Services, Microsoft® und VMware® optimiert. Mit ihnen können Organisationen den Schutz ihrer wertvollen Daten vor aktuellen Bedrohungen automatisieren. Die miteinander kommunizierenden Produkte bilden einen vernetzten Schutzmechanismus, der durch zentrale Transparenz und Kontrolle eine schnellere und bessere Absicherung ermöglicht.

Zu den Kunden von Trend Micro zählen 45 der Top-50-Unternehmen der Fortune® Global 500 sowie alle der zehn jeweils führenden Unternehmen in den Branchen Automotive, Bankenwesen, Telekommunikation und Erdöl.

Mit nahezu 6.000 Mitarbeitern in über 50 Ländern und der fortschrittlichsten Analyse globaler Cyberbedrohungen schützt Trend Micro zuverlässig vernetzte Unternehmen.
Die deutsche Niederlassung von Trend Micro befindet sich in Hallbergmoos bei München. In der Schweiz kümmert sich die Niederlassung in Wallisellen bei Zürich um die Belange des deutschsprachigen Landesteils, der französischsprachige Teil wird von Lausanne aus betreut; Sitz der österreichischen Vertretung ist Wien.

Weitere Informationen zum Unternehmen und seinen Lösungen sind unter www.trendmicro.de verfügbar, zu aktuellen Bedrohungen unter blog.trendmicro.de sowie blog.trendmicro.ch. Anwender können sich auch unter @TrendMicroDE informieren.