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Datendiebstahl 2.0: Ein Bild klaut mehr als tausend Worte

Trend Micro entdeckt neue Spionagesoftware, die bis zu 20.000 Bilddateien pro infiziertem Rechner kopiert

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Hallbergmoos, 7. November 2012. Trend Micro hat eine neue Methode zum Diebstahl von persönlichen Informationen entdeckt. Nach dem Motto „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ sucht der Schädling auf dem infizierten Rechner nach Bilddateien und Speicherabbildern und schickt diese in großem Umfang an die kriminellen Hintermänner im Web. Private und berufliche Bilder wie zum Beispiel Kopien eines Personalausweises oder Speicherabbilder von unternehmenskritischen Anwendungen liefern Cyberkriminellen wertvolle Informationen, um zum Beispiel gezielte Angriffe zu starten oder ihre Social-Engineering-Taktiken noch erfolgreicher zu machen.

Dass in der Tat eher Unternehmen als Privatpersonen das endgültige Ziel dieser Attacke sein könnten, dafür spricht die Tatsache, dass die Schadsoftware sich vor allem auf Rechnern verbreitet, die mit älteren Betriebssystemversionen wie Windows XP, Windows 2000 oder Windows Server 2003 arbeiten – Versionen also, die in Unternehmen immer noch weit verbreitet sind.

Die Infektion selbst ist kaum zu bemerken. Denn der Schädling schleicht sich im Huckepack mit anderer Schadsoftware ein oder installiert sich unbemerkt beim Besuch einer damit infizierten Webseite – im Fachjargon Drive-by-Download genannt –, die selbst völlig legitim sein kann. Einmal infiziert, sendet der betroffene Rechner die ersten 20.000 gefundenen Dateien an einen FTP-Server im Internet. Das Einzige, das Anwender tun können, ist, auf allen ihren privaten Geräten eine Sicherheitssoftware zu installieren, welche die Infektionswege des Schädlings effektiv versperrt. Am Arbeitsplatz sollten sie die Sicherheitsverantwortlichen danach fragen, ob die eingesetzte Schutzlösung Mechanismen gegen Datenverlust (DLP oder Data-Loss- bzw. Data-Leakage-Prevention) bietet und Angriffstaktiken wie Drive-by-Downloads abwehren kann.

Weitere Informationen zu der Bedrohung finden sich im deutschen Blog Trend Micros.
 

Über Trend Micro

Als weltweit führender Cybersicherheitsanbieter verfolgt Trend Micro seit über 25 Jahren das Ziel, eine sichere Welt für den digitalen Datenaustausch zu schaffen.

Die Lösungen für Privatanwender, Unternehmen und Behörden bieten mehrschichtigen Schutz für Rechenzentren einschließlich cloudbasierter und virtualisierter Umgebungen, Netzwerke und Endpunkte – unabhängig davon, wo sich die Daten befinden: von (mobilen) Endgeräten über Netzwerke bis hin zur Cloud. Trend Micros Lösungen sind für gängige Rechenzentrums- und Cloudumgebungen optimiert und sorgen so dafür, dass wertvolle Daten automatisch vor aktuellen Bedrohungen geschützt sind. Die miteinander kommunizierenden Produkte bilden einen Schutzmechanismus, der durch zentrale Transparenz und Kontrolle eine schnellere, bessere Absicherung ermöglicht.

Um Bedrohungen schnell erkennen, verhindern und entfernen zu können, nutzen alle Lösungen das Smart Protection Network: Diese cloudbasierte Sicherheitsinfrastruktur verwendet die neuesten datenwissenschaftlichen Methoden zur Big-Data-Analyse.

Trend Micro bietet seine Lösungen weltweit über Vertriebspartner an. Der Hauptsitz des japanischen Anbieters, der mit mehr als 5.000 Mitarbeitern in über 50 Ländern aktiv ist, befindet sich in Tokio, die deutsche Niederlassung in Hallbergmoos bei München. In der Schweiz kümmert sich die Niederlassung in Glattbrugg bei Zürich um die Belange des deutschsprachigen Landesteils, der französischsprachige Teil wird von Lausanne aus betreut; Sitz der österreichischen Vertretung ist Wien.

Weitere Informationen zum Unternehmen und seinen Lösungen sind unter www.trendmicro.de verfügbar, zu aktuellen Bedrohungen unter blog.trendmicro.de sowie blog.trendmicro.ch. Anwender können sich auch unter @TrendMicroDE informieren.