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In fünf Minuten zu mehr Facebook-Privatsphäre

Wie sie Ihre Privatsphäre in wenigen Schritten maximieren, erfahren Sie in diesem Fünf-Minuten-Ratgeber.

Tags: #Facebook # Privatsphäre #Privacy

Hallbergmoos, 10. Dezember 2012. Immer wieder neue oder wechselnde Einstellungsmöglichkeiten der Privatsphäre in Facebook führen dazu, dass so mancher User den Überblick verliert, was nun eigentlich für andere Personen sichtbar ist und was nicht. Wie sie Ihre Privatsphäre in wenigen Schritten maximieren, erfahren Sie in diesem kompakten Ratgeber.

Loggen Sie sich bei Facebook ein und wählen sie oben rechts über den Pfeil die Privatsphäreeinstellungen aus. Dort finden Sie eine Fülle von Optionen, beachten Sie dazu unsere Abbildung.

1. “Kontrolliere deine Privatsphäre, wenn du etwas postest”

Wählen Sie den Punkt “Freunde” aus. Jetzt werden Ihre Beiträge automatisch nur für Ihre Freunde sichtbar gepostet. Sie können diese Einstellung aber in jedem Beiträg abändern. Dies ist nur die Grundeinstellung.

2. “Funktionsweise von Verbindungen”

Hier können Sie festlegen, wer Sie auf Facebook finden und kontaktieren kann. Wenn Sie nur von Ihren Freunden über Ihre E-Mail-Adresse und Telefonnummer gefunden werden möchten, wählen Sie hier “Freunde” aus. Großzügigere Einstellungen sind “Freunde von Freunden” oder “öffentlich”. Unter “Wer kann dir Freundschaftsanfragen senden” können Sie auswählen, wer Sie in Facebook als Freund hinzufügen kann. Restriktivste Einstellung ist “Freunde von Freunden”. Die Alternative ist, dass jeder Sie hinzufügen kann. Unter dem Punkt “Wer kann dir Facebook-Nachrichten senden” können Sie Freunde, Freunde von Freunden oder alle auswählen. Welche Einstellung die richtige ist, hängt davon ab, zu welchem Zweck Sie Facebook nutzen. Gerade bei Jugendlichen empfiehlt sich dringend, nur Freunden zu erlauben, dem jugendlichen Nutzer Nachrichten zu senden.

3. “Chronik und Markierungen”

“Wer kann an deine Chronik posten?”

Hier können Sie Beiträge von Freunden an Ihrer Chronik zulassen oder nicht.

“Wer kann sehen, was andere an deiner Chronik posten?”

Wer kann Beiträge sehen, die Freunde auf Ihren Facebook-Profil veröffentlichen? Hier können Sie entscheiden, ob solche Beiträge Ihrer Freunde nur für Sie sichtbar sind, oder ob auch weitere Personen sie sehen können: entweder Ihre Freunde, Freunde von Freunden oder die ganze Öffentlichkeit.

“Beiträge, in denen Freunde dich markieren, prüfen, bevor sie in deiner Chronik erscheinen”

Diese Funktion sollte unbedingt aktiviert werden. Wird Ihr Name in einem Beitrag genannt, haben sie so erst die Möglichkeit, den Beitrag zu prüfen bevor er auf Ihrer Chronik sichtbar wird.

“Wer kann Beiträge, in denen du markiert wurdest, in deiner Chronik sehen?”

Hier gelten die gleichen Regeln wie bei der Frage “Wer kann sehen, was andere an deine Chronik posten.“

“Markierungen, die Freunde zu deinen eigenen Beiträgen auf Facebook hinzufügen, prüfen”

Diese Option sollte ebenfalls eingeschaltet sein. Sie erlaubt Ihnen, zu kontrollieren, wen Ihre Freunde auf Ihrer Facebook-Chronik markieren. Klassisches Beispiel: Nach einer Feier markiert Freund A auf einem Partybild Freund B. Ist diese Option aktiviert, können Sie steuern, ob dies zugelassen wird.

4. “Werbeanzeigen, Anwendungen und Websiten”

“Anwendungen, die du verwendest”

Hier sehen Sie alle Anwendungen, die sie derzeit verwenden, und können diese bei Bedarf deaktivieren. Deaktivieren Sie alle Apps, die Sie nicht wirklich brauchen. Klassische Beispiele für überflüssige Anwendungen: Spiele, die Sie gar nicht (mehr) spielen oder sogenannte Geburtstagskalender. Letztere benötigt niemand wirklich, da Facebook Geburtstagserinnerungen bereits im Standard-Funktionsumfang bietet.

“Wie Nutzer deine Informationen an Anwendungen weitergeben, wenn sie diese nutzen”

Um hier eine maximale Privatsphäre zu gewährleisten, sollten Sie alle Häkchen löschen.

“Umgehende Personalisierung”

Diese Funktion kann künftig beim Aufrufen bestimmter Websites für eine an Ihr Nutzungsverhalten angepasste Darstellung sorgen. Sie ist aktuell (Stand Dezember 2012) in den Voreinstellungen nicht aktiv. Es gibt auch keinen Anlass, sie zu aktivieren.

“Öffentliche Suche”

Deaktivieren Sie die öffentliche Suche, wenn Sie nicht wollen, dass Ihr Facebook-Profil über die Suche in Suchmaschinen gefunden wird.

“Werbeanzeigen”

Sie möchten nicht, dass Unternehmen mit Hilfe Ihres Profilbilds Werbung machen, etwa: “Heike Mustermann gefällt Marke xyz”? Kein Problem: Einfach Einstellungen für Werbeanzeigen von Drittanbietern bearbeiten auswählen und dort “Niemand” auswählen, ebenso unter “Werbeanzeigen und Freunde”.

5. “Beschränke das Publikum für ältere Beiträge”

Wenn Sie hier “Alte Beiträge beschränken” auswählen, werden automatisch Beiträge, die sie zu einem früheren Zeitpunkt öffentlich gepostet haben, nur noch für Ihre Freunde sichtbar. Es empfiehlt sich, wenn man teilweise Beiträge öffentlich postet, diese Funktion ab und zu auszuwählen.

6. “Blockierte Personen und Anwendungen”

Hier verwalten Sie die Personen, die Sie blockiert haben. Für blockierte Personen sind Sie bei Facebook nicht mehr auffindbar. Wenn Sie jedoch Inhalte teilweise öffentlich posten oder Ihr Profil für die öffentliche Suche freigeschaltet haben, so lässt sich natürlich nicht vermeiden, dass auch blockierte Personen die öffentlichen Inhalte sehen.

Die Sache mit den Bildern...

Ein anderer wichtiger Punkt sind die Fotos, die sie hochladen. Hier gibt es verschiedene Kategorien von Fotoalben:

  • Profilbilder, Chronikfotos oder Handyuploads: Hier kann für jedes Bild individuell festgelegt werden, wer dieses sehen kann.
  • Titelbilder: Titelbilder sind immer öffentlich sichtbar. Wählen Sie hier deshalb ein Bild, das Sie auch wirklich öffentlich zu teilen bereit sind.
  • selbst erstellte Alben: Hier können Sie für das komplette Album eine Privatsphäreinstellung wählen.


Um nun zu sehen, wie Ihr Facebook-Profil für jemanden aussieht, der nicht mit Ihnen verbunden ist, klicken sie in Ihrem Profil auf “Anzeigen aus der Sicht von”.  Möchten Sie die Sichtbarkeit Ihrer Seite für eine bestimmte Person überprüfen, mit der Sie auf Facebook verbunden sind, geben sie den Namen dieser Person ein.

Ein Hinweis von Trend Micro in eigener Sache: Die Sicherheitssoftware Titanium 2013 kann Ihre Sicherheitseinstellungen automatisch überprüfen und warnt zudem vor schädlichen Links, die Ihre Freunde bei Facebook veröffentlichen.

Über Trend Micro

Als weltweit führender Cybersicherheitsanbieter verfolgt Trend Micro seit über 25 Jahren das Ziel, eine sichere Welt für den digitalen Datenaustausch zu schaffen.

Die Lösungen für Privatanwender, Unternehmen und Behörden bieten mehrschichtigen Schutz für Rechenzentren einschließlich cloudbasierter und virtualisierter Umgebungen, Netzwerke und Endpunkte – unabhängig davon, wo sich die Daten befinden: von (mobilen) Endgeräten über Netzwerke bis hin zur Cloud. Trend Micros Lösungen sind für gängige Rechenzentrums- und Cloudumgebungen optimiert und sorgen so dafür, dass wertvolle Daten automatisch vor aktuellen Bedrohungen geschützt sind. Die miteinander kommunizierenden Produkte bilden einen Schutzmechanismus, der durch zentrale Transparenz und Kontrolle eine schnellere, bessere Absicherung ermöglicht.

Um Bedrohungen schnell erkennen, verhindern und entfernen zu können, nutzen alle Lösungen das Smart Protection Network: Diese cloudbasierte Sicherheitsinfrastruktur verwendet die neuesten datenwissenschaftlichen Methoden zur Big-Data-Analyse.

Trend Micro bietet seine Lösungen weltweit über Vertriebspartner an. Der Hauptsitz des japanischen Anbieters, der mit mehr als 5.000 Mitarbeitern in über 50 Ländern aktiv ist, befindet sich in Tokio, die deutsche Niederlassung in Hallbergmoos bei München. In der Schweiz kümmert sich die Niederlassung in Glattbrugg bei Zürich um die Belange des deutschsprachigen Landesteils, der französischsprachige Teil wird von Lausanne aus betreut; Sitz der österreichischen Vertretung ist Wien.

Weitere Informationen zum Unternehmen und seinen Lösungen sind unter www.trendmicro.de verfügbar, zu aktuellen Bedrohungen unter blog.trendmicro.de sowie blog.trendmicro.ch. Anwender können sich auch unter @TrendMicroDE informieren.