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Goldgrube Olympische Spiele: Online-Kriminelle stellen E-Mail-Fallen

Trend Micro warnt vor Spam-Angriffen

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Hallbergmoos, 11. Juli 2012. Kaum sind die Europameisterschaften in der Leichtathletik und im Fußball – mit unterschiedlichem Ausgang aus deutscher Sicht – vorbei, kündigt sich das nächste sportliche Großereignis an: Die Olympischen Spiele in London. Es wird ist ein heißer Sommer, nicht nur für Sportbegeisterte, sondern auch für Cyberkriminelle – denn die ersten bösartigen E-Mail-Kampagnen laufen schon.

Der unfaire Wettkampf, wer die wertvollsten persönlichen Daten plündert, ist eröffnet. Zurzeit laufen im Web mehrere E-Mail-Kampagnen mit dem Ziel, Rechner mit Schadsoftware wie Trojanern und Hintertürschädlingen zu infizieren und die Opfer zur Preisgabe persönlicher Informationen wie Name, Adresse, Zugangsdaten zum Online-Banking etc. zu verleiten. Als Köder dienen vor allem Gewinnbenachrichtigungen mit zumeist völlig unrealistisch hohen Geldsummen. In der Betreffzeile wird stets ein Bezug zu den Olympischen Sommerspielen 2012 hergestellt.

„Solche Methoden sind ja nun wahrlich nichts Neues mehr. Wir kennen sie unter anderem von den Olympischen Spielen in Peking 2008. Die Tatsache aber, dass sie noch immer angewendet werden, belegt ihren kontinuierlichen Erfolg. Offenbar sind die erzielbaren Gewinnmargen für die Kriminellen immer noch hoch genug“, so Udo Schneider, Solution Architect EMEA bei Trend Micro. „Außerdem stimmt mich die Tatsache nachdenklich, dass bei einem in den Angriffen verwendeten Trojaner eine längst bekannte und geschlossene Microsoft-Sicherheitslücke ausgenutzt wird. Ich kann die Anwender deshalb nur eindringlich auffordern, ihre Systeme mit den Microsoft-Sicherheitsupdates zu aktualisieren. Es sind noch mehrere Wochen bis zur Eröffnungsfeier in London am 27. Juli. Und die Angriffswelle hat gerade erst begonnen.“

Bei der erwähnten Sicherheitslücke handelt es sich um die Microsoft-World-Lücke CVE-2010-3333. Diese ermöglicht über speziell präparierte E-Mail-Nachrichten oder Dokumente im Rich-Text-Format (RTF) das Ausführen von Schadcode. Microsoft hat die Sicherheitslücke schon im November 2010 (MS10-087) beseitigt.

Nicht nur Privatanwender betroffen
Das Problem nicht geschlossener Sicherheitslücken betrifft insbesondere auch Unternehmen. Je höher die Anzahl der Systeme, desto größer der Aktualisierungsaufwand. Unternehmen, die ihren Mitarbeitern das private Surfen im Internet erlauben, laufen damit Gefahr, ihr Unternehmensnetzwerk zu infizieren. Was als Angriff auf die persönlichen Informationen von Privatpersonen begann, kann sich dadurch schnell zu einer gezielten Attacke auf das geistige Eigentum eines Unternehmens auswachsen.

Unternehmen, die sich vor Angriffen über Sicherheitslücken schützen wollen, aber aus Aufwands- und Kostengründen ihre Endpunkte nur in größeren zeitlichen Abständen aktualisieren können, sollten daher die Möglichkeit des virtuellen Patchens in Betracht ziehen. Trend Micro bietet seinen Kunden insbesondere zwei Lösungen, mit denen sich Sicherheitslücken schnell und kostengünstig schließen lassen: „Deep Security“ sowie „OfficeScan“ mit dem „Intrusion Defense Firewall-Plugin“.

Weitere Informationen
Weitere Informationen zu den beschriebenen Spam-Attacken sind im deutschen Trend Micro-Blog erhältlich.
 

Über Trend Micro

Als einer der weltweit führenden IT-Sicherheitsanbieter verfolgt Trend Micro das Ziel, eine sichere Welt für den digitalen Datenaustausch zu schaffen. Die innovativen Lösungen für Privatanwender, Unternehmen und Behörden bieten mehrschichtigen Schutz für Rechenzentren, Cloud-Umgebungen, Netzwerke und Endpunkte.

Die Lösungen von Trend Micro sind für führende Umgebungen wie Amazon Web Services, Microsoft® und VMware® optimiert. Mit ihnen können Organisationen den Schutz ihrer wertvollen Daten vor aktuellen Bedrohungen automatisieren. Die miteinander kommunizierenden Produkte bilden einen vernetzten Schutzmechanismus, der durch zentrale Transparenz und Kontrolle eine schnellere und bessere Absicherung ermöglicht.

Zu den Kunden von Trend Micro zählen 45 der Top-50-Unternehmen der Fortune® Global 500 sowie alle der zehn jeweils führenden Unternehmen in den Branchen Automotive, Bankenwesen, Telekommunikation und Erdöl.

Mit nahezu 6.000 Mitarbeitern in über 50 Ländern und der fortschrittlichsten Analyse globaler Cyberbedrohungen schützt Trend Micro zuverlässig vernetzte Unternehmen.
Die deutsche Niederlassung von Trend Micro befindet sich in Hallbergmoos bei München. In der Schweiz kümmert sich die Niederlassung in Wallisellen bei Zürich um die Belange des deutschsprachigen Landesteils, der französischsprachige Teil wird von Lausanne aus betreut; Sitz der österreichischen Vertretung ist Wien.

Weitere Informationen zum Unternehmen und seinen Lösungen sind unter www.trendmicro.de verfügbar, zu aktuellen Bedrohungen unter blog.trendmicro.de sowie blog.trendmicro.ch. Anwender können sich auch unter @TrendMicroDE informieren.