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Die Mac-Bastion ist nicht mehr uneinnehmbar

Ein Kommentar von Udo Schneider, „Solution Architect EMEA“ beim IT-Sicherheitsanbieter Trend Micro

Tags: #Apple #Mac #Microsoft #Windows #Nachrichten #Cybercrime #Sicherheitsluecke

Hallbergmoos, 3. Juni 2011. Lange Zeit konnten Mac-Anwender sich sicher und ihren Windows-Verwandten überlegen fühlen. Doch diese Zeiten sind wohl endgültig vorbei. Denn im Online-Untergrund ist alles nur eine Frage des Preises. Und Apple reagiert auf die neue Bedrohungslage mit veralteten Methoden.

Die Rechnung ist einfach: Für die kriminelle Schattenwirtschaft im Internet zählt nur das Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag. Je länger der Erfolg insbesondere der mobilen Geräte von Apple anhält, desto größer wird die Zahl der möglichen Opfer. Weil damit die Aussicht auf schnelle Profite steigt, lohnt sich die Entwicklung von Schadsoftware für Apple-Anwender immer mehr.

Jüngstes Beispiel, das die Aufmerksamkeit der Medien erlangt hat, ist Mac Defender. Dabei handelt es sich um ein so genanntes Trojanisches Pferd, das eine gefälschte und folglich völlig nutzlose Antivirenlösung installiert, die eingeschüchterte Anwender abzockt und persönliche Daten wie Konto- und Kreditkartennummern stiehlt. Zwar hat Apple auf diese Bedrohung mit einem Sicherheitsupdate reagiert; dieses wurde jedoch innerhalb weniger Stunden mit einer neuen Variante der Schadsoftware umgangen. Damit hat das in der PC-Welt schon lange bekannte Katz-und-Maus-Spiel auch im Apple-Kosmos Einzug gehalten.

Umdenken
Leider sind Apple-Anwender und Apple selbst auf diese Situation nicht optimal vorbereitet. Während die Nutzer ihre Haltung zum Thema Sicherheit grundsätzlich überdenken sollten, reagiert der Hersteller mit Sicherheitsmechanismen, die gemessen an den Standards in der Windows-Welt als überholt einzustufen sind. Der von Apple favorisierte klassische Pattern-Ansatz, der die bekannten Signaturmuster von Schadsoftware in eine Datei packt, reicht schon längst nicht mehr aus. Einerseits ist der zeitliche Abstand zwischen dem Erkennen neuer Schadsoftware und ihrer Varianten sowie der Veröffentlichung der Pattern-Datei viel zu groß, als dass er mit der Ausstoßrate an neuer Schadsoftware mithalten könnte. Andererseits sind viele Anwender zu nachlässig und aktualisieren ihre Pattern-Dateien entweder zu selten oder viel zu spät.

Sicherheit aus der Cloud
Effektiver Schutz vor Schadsoftware – alle zweieinhalb Sekunden gibt es eine neue Variante – kommt heute ohne Echtzeitabfragen in den Datenbanken der Sicherheitshersteller im Internet nicht mehr aus. Das haben die Experten in der Windows-Welt in den letzten Jahren gelernt. Nur im Apple-Kosmos ist diese Erkenntnis bislang noch nicht ausreichend angekommen.

Geeignete Lösungen wie zum Beispiel die miteinander korrelierten Reputationsdienste zu Webadressen, Dateien und E-Mails des Trend Micro Smart Protection Network sind seit längerem verfügbar – auch für Mac-Anwender. Diese sollten nicht mehr warten und sich mit geeigneten Sicherheitslösungen schützen. Denn die Schonzeit ist vorbei, die Mac-Bastion nicht mehr uneinnehmbar.

 

Über Udo Schneider
Als „Solution Architect EMEA“ beim IT-Sicherheitsanbieter Trend Micro ist Udo Schneider mit den Gefahren vertraut, die im Internet lauern, und weiß, wie man sich vor ihnen schützen kann. Bei der Entwicklung geeigneter Gegenmaßnahmen konzentriert er sich auf die Themen Cloud-Computing, Virtualisierung, Verschlüsselung und Netzwerksicherheit.
Schneider greift dabei auf eine langjährige Erfahrung zurück, die er als Berater, Trainer und Professional-Services-Analyst bei führenden Anbietern des IT-Sicherheitsmarktes erworben hat.

Über Trend Micro

Als einer der weltweit führenden IT-Sicherheitsanbieter verfolgt Trend Micro das Ziel, eine sichere Welt für den digitalen Datenaustausch zu schaffen. Die innovativen Lösungen für Privatanwender, Unternehmen und Behörden bieten mehrschichtigen Schutz für Rechenzentren, Cloud-Umgebungen, Netzwerke und Endpunkte.

Die Lösungen von Trend Micro sind für führende Umgebungen wie Amazon Web Services, Microsoft® und VMware® optimiert. Mit ihnen können Organisationen den Schutz ihrer wertvollen Daten vor aktuellen Bedrohungen automatisieren. Die miteinander kommunizierenden Produkte bilden einen vernetzten Schutzmechanismus, der durch zentrale Transparenz und Kontrolle eine schnellere und bessere Absicherung ermöglicht.

Zu den Kunden von Trend Micro zählen 45 der Top-50-Unternehmen der Fortune® Global 500 sowie alle der zehn jeweils führenden Unternehmen in den Branchen Automotive, Bankenwesen, Telekommunikation und Erdöl.

Mit nahezu 6.000 Mitarbeitern in über 50 Ländern und der fortschrittlichsten Analyse globaler Cyberbedrohungen schützt Trend Micro zuverlässig vernetzte Unternehmen.
Die deutsche Niederlassung von Trend Micro befindet sich in Hallbergmoos bei München. In der Schweiz kümmert sich die Niederlassung in Wallisellen bei Zürich um die Belange des deutschsprachigen Landesteils, der französischsprachige Teil wird von Lausanne aus betreut; Sitz der österreichischen Vertretung ist Wien.

Weitere Informationen zum Unternehmen und seinen Lösungen sind unter www.trendmicro.de verfügbar, zu aktuellen Bedrohungen unter blog.trendmicro.de sowie blog.trendmicro.ch. Anwender können sich auch unter @TrendMicroDE informieren.