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Trend Micro übernimmt HP TippingPoint und bringt innovative Lösung zum Netzwerkschutz auf den Markt

Japanischer IT-Sicherheitsanbieter kombiniert innovative IPS- mit branchenführender Breach-Detection-Lösung

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Hallbergmoos, 21. Oktober 2015. Trend Micro International (TYO: 4704; TSE: 4704), führender weltweiter Anbieter von Sicherheitssoftware aus Japan, hat eine bindende Vereinbarung zum Kauf von HP TippingPoint, einem führenden Anbieter von Next-Generation-Intrusion-Prevention-Systemen (NGIPS), unterzeichnet. Die Kaufvereinbarung sieht den Erwerb des HP-Unternehmensbereichs durch Trend Micro für rund 300 Millionen US-Dollar vor und erstreckt sich auf die Bereiche Sicherheitstechnologie, intellektuelles Eigentum, Branchenexpertise und die große, loyale Kundenbasis im Enterprise-Umfeld. Die Übernahme bringt Trend Micro in die Position des bevorzugten Sicherheitsanbieters für Enterprise-Kunden mit Lösungen für die dynamische Bedrohungsabwehr zum übergreifenden Schutz von Endpunkten, Netzwerken, Rechenzentren und Cloud-Implementierungen. Darüber hinaus nutzt Trend Micro eigene und durch den Kauf hinzugewonnene Ressourcen zur Gründung des neuen Unternehmensbereichs „Network Defense“. Dessen Leistungen sollen mehr als 3.500 Enterprise-Kunden zugutekommen.

Die großen und sehr großen Unternehmen von heute lassen sich nach außen nicht mehr lückenlos abgrenzen. Zudem stehen sie unter dem „Sperrfeuer“ zunehmend komplexer Bedrohungen. Sie müssen deshalb darauf vorbereitet sein, modernen Bedrohungen, die traditionelle Sicherheitsmechanismen umgehen, effizient vorzubeugen, sie zu entdecken und darauf zu reagieren. Diese Problematik wird noch durch die Zunahme gezielter Angriffe und fortgeschrittener Bedrohungstechniken verschärft, die herkömmliche Kontrollen umschiffen, indem sie interne Netzwerke nutzen, um auf vertrauliche Daten, Korrespondenzen und das geistige Eigentum zuzugreifen und diese zu Geld zu machen.

„Um diesem Problem zu begegnen, benötigen Unternehmen eine mehrschichtige Bedrohungsabwehr, die nahtlos und unternehmensweit funktioniert, um Bedrohungen vor, während und nach einem Angriff abzuwehren“, betont Eva Chen, CEO von Trend Micro. „Unsere neue innovative Lösung zum Netzwerkschutz stellt die ideale Ergänzung unserer marktführenden Sicherheitstechnologie für Rechenzentren und Endpunkte dar. Sie kombiniert unser herausragendes Breach-Detection-System für Netzwerke mit den erprobten Funktionalitäten für Intrusion-Prevention und -Response von TippingPoint. Aufgrund unserer Erfahrung mit der Technologie sowohl von HP als auch TippingPoint freuen wir uns sehr über den dynamischen Charakter dieser Akquisition und den Nutzen, den sie Kunden stiften wird.“

Durch die Kombination von Intrusion-Prevention- und Breach-Detection-Technologien entwickelt Trend Micro einen mehrstufigen Ansatz, um ausgefeilte Angriffe einzudämmen. Im Falle einer Kompromittierung kann die Lösung innerhalb des Netzwerks rasch Exploits entdecken, die weiteren Schaden anrichten können.

Trend Micro und TippingPoint sind bereits seit 2014 strategische Partner. HP und Trend Micro werden auch nach der Transaktion eine starke Partnerschaft pflegen. So wird HP mit Trend Micro eine strategische Partnerschaft in den Bereichen Wiederverkauf, Managed Services, OEM-Aktivitäten, Security Intelligence, App- und Datensicherheit eingehen.

„Diese Akquisition ergänzt Trend Micros bisherige Expertise im Bereich Bedrohungsabwehr und erweitert seine Stärken bei Endpunkt-, Cloud-, Rechenzentrumssicherheit sowie Breach Detection auch um den Bereich Netzwerke“, erklärt Mike Spanbauer, Vice President of Research, NSS Labs. „Der Schritt, zwei starke Marken zu vereinen, erweitert Trend Micros Positionierung im Enterprise-Umfeld um ein Segment ohne Mitbewerber. Trend Micro bietet damit großen und sehr großen Unternehmen, die eine Investition in die eigene Sicherheit tätigen wollen, die wirklich zählt, eine zentrale und vollständige Lösung zur Bedrohungsabwehr.“

Zusätzlich zu den praxiserprobten Netzwerksicherheitslösungen umfasst die Kaufvereinbarung auch die Bedrohungsexpertise von TippingPoints Digital Vaccine LABS (DVLABS), die Echtzeit-Erkenntnisse über Bedrohungen zusammen mit innovativen Sicherheitsfiltern zur Analyse von Sicherheitslücken und Exploits bereitstellen. Einen weiteren Vorteil der Vereinbarung stellt die Zero-Day-Initiative von TippingPoint dar, die in verantwortungsvoller Art und Weise und mithilfe der Sorgfalt und Expertise einer umfassenden Forschergemeinde mehr Zero-Day-Sicherheitslücken als alle Mitbewerber zusammen ans Licht der Öffentlichkeit gebracht hat. Diese einzigartigen Kenntnisse und Fähigkeiten harmonieren mit den weitreichenden Ressourcen des Trend Micro Smart Protection Network und der Arbeit der Bedrohungsforscher des japanischen IT-Sicherheitsanbieters, um marktführende Erkennungsraten sichern zu helfen.

Die Transaktion wird – in Abhängigkeit der handelsüblichen Abschlussbedingungen und Prüfungsanforderungen seitens der Regulierungsbehörden – voraussichtlich zum Ende des vierten Quartals des Kalenderjahres 2015 abgeschlossen sein.
 

Notice Regarding Forward-Looking Statements
Certain statements that are made in this release are forward-looking statements. These forward-looking statements are based on management's current assumptions and beliefs in light of the information currently available to it, but involve known and unknown risks and uncertainties. Many important factors could cause actual results to differ materially from those expressed in forward-looking statements. These factors include:

• that the transaction may not be timely completed, if at all
• that we may not be able to successfully implement the plans, strategies and objectives of management for future operations, including the execution of integration strategies
• that we may incur unexpected costs integrating the businesses
• the possibility that projected benefits may not materialize as expected

Trend Micro does not undertake any obligation to update these forward-looking statements.

Über Trend Micro

Als weltweit führender Cybersicherheitsanbieter verfolgt Trend Micro seit über 25 Jahren das Ziel, eine sichere Welt für den digitalen Datenaustausch zu schaffen.

Die Lösungen für Privatanwender, Unternehmen und Behörden bieten mehrschichtigen Schutz für Rechenzentren einschließlich cloudbasierter und virtualisierter Umgebungen, Netzwerke und Endpunkte – unabhängig davon, wo sich die Daten befinden: von (mobilen) Endgeräten über Netzwerke bis hin zur Cloud. Trend Micros Lösungen sind für gängige Rechenzentrums- und Cloudumgebungen optimiert und sorgen so dafür, dass wertvolle Daten automatisch vor aktuellen Bedrohungen geschützt sind. Die miteinander kommunizierenden Produkte bilden einen Schutzmechanismus, der durch zentrale Transparenz und Kontrolle eine schnellere, bessere Absicherung ermöglicht.

Um Bedrohungen schnell erkennen, verhindern und entfernen zu können, nutzen alle Lösungen das Smart Protection Network: Diese cloudbasierte Sicherheitsinfrastruktur verwendet die neuesten datenwissenschaftlichen Methoden zur Big-Data-Analyse.

Trend Micro bietet seine Lösungen weltweit über Vertriebspartner an. Der Hauptsitz des japanischen Anbieters, der mit mehr als 5.000 Mitarbeitern in über 50 Ländern aktiv ist, befindet sich in Tokio, die deutsche Niederlassung in Hallbergmoos bei München. In der Schweiz kümmert sich die Niederlassung in Glattbrugg bei Zürich um die Belange des deutschsprachigen Landesteils, der französischsprachige Teil wird von Lausanne aus betreut; Sitz der österreichischen Vertretung ist Wien.

Weitere Informationen zum Unternehmen und seinen Lösungen sind unter www.trendmicro.de verfügbar, zu aktuellen Bedrohungen unter blog.trendmicro.de sowie blog.trendmicro.ch. Anwender können sich auch unter @TrendMicroDE informieren.