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Trend Micro und INTERPOL arbeiten bei der Verhaftung eines cyberkriminellen Bandenführers aus Nigeria zusammen

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Hallbergmoos, 1. August 2016. Der japanische IT-Sicherheitsanbieter Trend Micro hat zur Festnahme des Anführers eines internationalen kriminellen Netzwerks beigetragen. Dieser steht im Verdacht, mehr als 60 Millionen US-Dollar durch die cyberkriminellen Methoden „Business Email Compromise“ (BEC) und „CEO Fraud” erbeutet zu haben. Bei diesen Methoden täuschen Online-Gangster geschäftliche Korrespondenz vor, die so echt wirkt, dass hochrangige Manager in gutem Glauben Zahlungen autorisieren, die statt an Geschäftspartner, Banken oder Firmen der eigenen Unternehmensgruppe in Wahrheit an Online-Gangster gehen. Die Festnahme ist das Resultat einer gemeinsamen Operation von INTERPOL und der „Nigerian Economic and Financial Crime Commission”. Im Rahmen dieser Aktion steuerte Trend Micro Forschungsergebnisse bei, die halfen, den Verdächtigen zu identifizieren und festzunehmen.

„Trend Micro ist ein starker Verfechter von Partnerschaften zwischen Behörden und Privatwirtschaft im fortlaufenden Kampf gegen Cyberkriminelle”, erklärt Raimund Genes, Chief Technology Officer bei Trend Micro. „Wir haben einen gemeinsamen Gegner: all diejenigen, die Technologie missbrauchen, um Schaden anzurichten. Trend Micro tut alles, was in seiner Macht steht, um Polizeibehörden bei der Ermittlung und Verfolgung solcher Angreifer zu unterstützen. Die aktuelle Festnahme ist ein weiterer Meilenstein in der Zusammenarbeit der Cybersicherheits-Community.”

Der nigerianische Staatsbürger steht im Verdacht, der Anführer eines 40 Personen umfassenden Netzwerks zu sein, das in Nigeria, Malaysia und Südafrika operiert. Dieses Netzwerk liefert Schadsoftware und führt Angriffe aus. Der Verdächtige wird zudem beschuldigt, mit Geldwäschern in China, Europa und den USA in Verbindung zu stehen. Diese stellten gesetzeswidrig Bankkonten bereit, auf denen erbeutetes Geld geparkt wurde.

„Festnahmen wie diese werden durch Partnerschaften zwischen den Mitgliedern der Sicherheits-Community ermöglicht, die das gemeinsame Ziel teilen, das Internet zu einem sichereren Ort zu machen”, betont Noboru Nakatani, Executive Director von “INTERPOL Global Complex for Innovation”. „BEC-Betrugsversuche sind wegen ihrer komplexen Struktur besonders schwer zu bekämpfen, weshalb die Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor so essenziell ist.”

Als strategischer Partner unterstützt Trend Micro INTERPOL und dessen Mitglieder mit Wissen, Ressourcen und Strategien, um Online-Verbrechen weltweit über den in Singapur angesiedelten “Global Complex for Innovation” der internationalen Polizeibehörde zu bekämpfen.

Weitere Informationen
Weitere Informationen zur aktuellen Zusammenarbeit zwischen INTERPOL und Trend Micro sind im deutschen Trend Micro-Blog erhältlich.

Über Trend Micro

Als einer der weltweit führenden IT-Sicherheitsanbieter verfolgt Trend Micro das Ziel, eine sichere Welt für den digitalen Datenaustausch zu schaffen. Die innovativen Lösungen für Privatanwender, Unternehmen und Behörden bieten mehrschichtigen Schutz für Rechenzentren, Cloud-Umgebungen, Netzwerke und Endpunkte.

Die Lösungen von Trend Micro sind für führende Umgebungen wie Amazon Web Services, Microsoft® und VMware® optimiert. Mit ihnen können Organisationen den Schutz ihrer wertvollen Daten vor aktuellen Bedrohungen automatisieren. Die miteinander kommunizierenden Produkte bilden einen vernetzten Schutzmechanismus, der durch zentrale Transparenz und Kontrolle eine schnellere und bessere Absicherung ermöglicht.

Zu den Kunden von Trend Micro zählen 45 der Top-50-Unternehmen der Fortune® Global 500 sowie alle der zehn jeweils führenden Unternehmen in den Branchen Automotive, Bankenwesen, Telekommunikation und Erdöl.

Mit nahezu 6.000 Mitarbeitern in über 50 Ländern und der fortschrittlichsten Analyse globaler Cyberbedrohungen schützt Trend Micro zuverlässig vernetzte Unternehmen.
Die deutsche Niederlassung von Trend Micro befindet sich in Hallbergmoos bei München. In der Schweiz kümmert sich die Niederlassung in Wallisellen bei Zürich um die Belange des deutschsprachigen Landesteils, der französischsprachige Teil wird von Lausanne aus betreut; Sitz der österreichischen Vertretung ist Wien.

Weitere Informationen zum Unternehmen und seinen Lösungen sind unter www.trendmicro.de verfügbar, zu aktuellen Bedrohungen unter blog.trendmicro.de sowie blog.trendmicro.ch. Anwender können sich auch unter @TrendMicroDE informieren.