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Kinder und Online-Werbung: So schützen Sie Ihre Kinder im Internet

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Eine einfache Anti-Adverstalking-Strategie zum Schutz Ihre Kinder vor Spionage

  
   UMFASSENDE INTERNET-
   SICHERHEITSSOFTWARE:

Websites erfassen kontinuierlich die Internetnutzung Ihrer Kinder und sammeln Daten, welche Seiten sie besuchen und was ihnen gefällt. Markenanbieter erstellen und senden anhand dieser Informationen Nachrichten und Bilder, die auf das Surfverhalten und die Vorlieben Ihrer Kinder zugeschnitten sind und folglich Wünsche wecken.

Wenn Ihnen dies Sorgen macht, dann sind Sie nicht allein. Das Pew Research Center hat herausgefunden, dass 81 % der Eltern von Jugendlichen, die im Internet surfen, „sich Gedanken darüber machen, welche Informationen Werbetreibende vom Online-Verhalten ihrer Kinder ableiten können.“

Mit der unten vorgestellten Anti-Advertstalking-Strategie sind Sie immer einen Schritt voraus.

Wir empfehlen eine einfache, aber effektive Mischung aus Internetsicherheit und Kindersicherungssoftware kombiniert mit drei weiteren wirksamen Maßnahmen.

Die beste Art Ihre Kinder vor den allgegenwärtigen Cookies zu schützen

Jedes Mal, wenn Ihr Kind eine URL besucht, legen Websites kleine Textdateien - auch Cookies genannt - auf Ihrem Computer ab.

Diese Dateien speichern Daten über besuchte Webseiten und das Online-Nutzungsverhalten Ihres Kindes und werden von Werbefirmen ausgelesen. Ihr Kind wird von Webseite zu Webseite, von Spiel zu Spiel verfolgt und immer wieder an ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Marke erinnert.

Der erste und einfachste Schritt zum Schutz Ihres Kindes vor der Tracking-Software von Drittanbietern ist die Verwendung eines umfassenden Antivirus-Programms.

Internet-Sicherheit stoppt das Sammeln von Online-Daten auf zwei verschiedene Weisen:
 

  1.   Es werden verdächtige Cookies, die das Nutzungsverhalten Ihres Kindes aufzeichnen, erkannt und entfernt.
  2.  Es wird verhindert, dass Spyware Ihren Computer infiziert, wenn eine gefälschte Anzeige, ein gefährlicher Link oder eine verdächtige Sofortnachricht angeklickt werden,
     

die dem illegalen Sammeln von Daten dient. (Übrigens: Auch Macs sind nicht gänzlich immun gegen Online-Angriffe und profitieren von der Installation einer Anti-Spyware-Software.)

Antivirus-Software bietet umfassenden Schutz für heranwachsende, unbedarfte Internet-User, die klicken ohne viel nachzudenken.

Das Installieren von Kindersicherungssoftware ist eine kluge Entscheidung

Sie sollten sich zwar niemals nur auf Internet-Monitoring-Software verlassen, aber dieses Tool bietet, in Kombination mit weiteren Maßnahmen, hohen Online-Datenschutz für Ihre Kinder.

Die besten Tools zur Kindersicherung dokumentieren Ihnen sämtliche digitalen Ausflüge Ihrer Kinder. Sie erfahren:
 

  • Was Ihre Kinder auf welchen sozialen Netzwerken tun
  • Den Inhalt ihrer Sofortnachrichten
  • Welche Fotos und Videos sie posten und anschauen
  • Nach welchen Suchbegriffen und Wortkombinationen sie suchen
     

Darüber hinaus können Sie kontrollieren, welche persönlichen Informationen sie teilen, ihre Online-Zeiten beschränken und die Einstellungen je nach Alter der Kinder variieren. (Wenn Sie einen noch umfassenderen Datenschutz möchten, empfehlen wir die App Datenschutz-Scanner für Facebook mit 4,5-Sterne-Bewertung, die gefährliche Einstellungen erkennt und kontrolliert, wer Ihre Daten einsehen kann.)

So frustrierend es auch sein mag, aber sein Kind auf allen Ausflügen ins Internet begleiten zu können, ist unrealistisch. Daher ist es sinnvoll, ein Internet-Sicherheitstool zu verwenden, das Ihre Kinder schützt, wenn Sie nicht anwesend sind.

3 weitere Schritte, die Ihr Kind vor Online-Werbung schützen

Löschen oder entfernen Sie die Cookies selbst: Je nachdem welchen Browser Ihre Sprösslinge verwenden, können Sie über die Schaltflächen Einstellungen, Extras oder Optionen die Cookies selbst verwalten.

Aber denken Sie daran: Nicht alle Cookies sind schlecht ...

Es gibt auch gute Cookies, die Ihnen das Online-Leben erleichtern. Sie ermöglichen einer Webseite, sich an Sie zu erinnern, sodass Sie sich nicht bei jedem Besuch wieder anmelden müssen. Ein Grund mehr für eine hochwertige Schutz-Software, die sofort und verlässlich merkt, welche Cookies entfernt werden müssen.

Nutzen Sie das Opt-Out-Tool der Network Advertising Initiative (NAI): Die NAI ist eine Branchen-Organisation, die selbst regulierende Standards für die Onlinewerbung erarbeitet. Mit diesem Tool können Sie den Mitgliedsunternehmen verbieten, Ihrem Kind gezielt Anzeigen zu schicken.

Erwägen Sie einen kindersicheren Browser: Ein Content-Filter ist hilfreich, aber vor allem für jüngere Kinder geeignet. Denn Kinder mit gutem technischem Know-how können solche Filter leicht umgehen. Mit kostenlosen Software-Diensten wie Tor, könnten ihre Kinder Sie daran hindern, ihre Surfgewohnheiten zu verfolgen.

Ähnlich wie bei der Kindersicherungssoftware sollte auch ein kindersicherer Web-Browser nicht die einzige Schutzmaßnahme sein. Filter bieten keinen hundertprozentigen Schutz und sollten nur eine Schicht Ihres digitalen Schutzschildes sein.

Weiterführende Informationen: Allgemeine Hinweise für Familien zur Sicherheit im Internet (PDF/engl.)

Warum Online-Werbefirmen Ihre Kinder im Visier haben

Faktoren wie Doppelverdiener, kleinere Familien und ältere Eltern deuten auf ein höheres Einkommen, das ausgegeben werden kann, hin. Dies ist gleichbedeutend mit einer beispielslosen Kaufkraft der Kinder.

Markenanbieter profitieren durch die Installation von Tracking-Tools auf bei Kindern beliebten Websites. Sie setzen darauf, dass die Kinder ihren Eltern so lange in den Ohren liegen, bis sie bekommen, was sie sich wünschen.

Obwohl bereits viele junge Kinder technisch sehr versiert sind, haben sie dennoch Probleme zu erkennen, wie ihr Online-Verhalten verfolgt bzw. manipuliert wird

An dieser Stelle sind Sie als verantwortungsbewusste Eltern gefragt, mit der obigen Anti-Adverstalking-Strategie zu reagieren. Durch die Verwendung der richtigen Internet-Sicherheit und einigen zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen können Sie Ihren Kindern einen sorgenfreien Umgang mit digitalen Medien ermöglichen.

Sie möchten weitere Informationen zur Kindersicherung oder haben ein paar Tipps? Diskutieren Sie mit uns auf Facebook oder nutzen Sie unser Archiv zur Internetsicherheit für Kinder.



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