Skip to content

Die 5-Stufen-Strategie in eine datensichere Zukunft, mit der Sie Ihre Dateien über Jahrzehnte schützen

Pinterest
More Options

Und für einen genauere Betrachtung der Haltbarkeit von gängigen Datenspeichergeräten

  
   Umfassendes Softwarepaket


   Kostenlose Tools

Bewahren Sie Ihre schönsten Erinnerungen

Zu Ehren des World Backup Day 2014 möchten wir Ihnen fünf Schritte aufzeigen, wie Sie Ihre Daten vor verschiedensten Gefahren schützen können.
Hier nun Tipps zum Schützen Ihrer digitalen Daten bis in alle Ewigkeit...

 

5-Stufen-Strategie für eine datensichere Zukunft


Schritt 1: Erstellen Sie 2+ Kopien jeder wichtigen Datei.
Zum Schutz von Daten und deren Kopien bietet sich zum Beispiel LOCKSS (Lots of Copies Keep Stuff Safe) an.

Eine Faustregel: Jede wichtige Datei sollte dreifach - als Arbeitsdatei und zweifache Sicherungskopie - vorliegen. (Manche Datensicherungs-Fans erstellen bis zu 10+ Kopien.)

Schritt 2: Variieren Sie Ihre Dateiformate und Sicherungsmethoden.
Entsprechend LOCKSS speichern Sie jede Datei im Originalformat und in mindestens zwei Standardformaten. Die konvertierten Kopien dienen als Sicherheit für den Fall, dass der Original-Dateiname veraltet.

Zur Vermeidung der Speicherung aller Daten auf einem System wird empfohlen, vielfältige Speichermedien wie DVDs, externe Festplatten und Cloud-Speicher zu verwenden.


Schritt 3: Datenspeicherung räumlich getrennt: Vor Ort und an einem externem Standort
Der gesunde Menschenverstand sagt uns, dass man nicht sämtliche Daten an einem einzigem Ort abspeichert. Feuer, Überschwemmung oder andere Naturkatastrophen könnten Ihr digitales Lebenswerk in Minuten auslöschen. Die räumliche Trennung Ihrer Datenspeicherung ist somit unabdingbar.

Ein weiterer erwähnenswerter Gedanke: Datenaustausch mit guten Freunden und Familie. Wichtige Daten mit vertrauenswürdigen Freunden und Ihrer Familie zu teilen, ist - insbesondere für den Fall, Ihnen sollte persönlich etwas zustoßen - empfehlenswert.


Schritt 4: Datenaufbewahrung an trockenem, dunklen und temperierten Orten (22 Grad).
Digitaler Datenverlust ist unvermeidlich, ganz unabhängig von den Bedingungen der Aufbewahrung. Dennoch können Sie die Lebensdauer von Datenträgern optimieren.

Zu Hause sollten Sie einen feuerfesten und wasserdichten Safe für die Aufbewahrung Ihrer Datenträger nutzen. Es empfiehlt sich, zudem ein Bankschließfach oder Schließfach bei einem Fremdanbieter zu mieten.

 
Schritt 5: Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Daten und Sicherungslösungen.
Kontrollieren Sie Datenträger und Datenarchiv alle drei bis sechs Monate.

Sollten hierbei Auffälligkeiten auftreten, (Klickgeräusche, langsame Reaktionszeiten usw.) ist es Zeit, das Speichermedium zu ersetzen. Erstellen Sie eine Sicherheitskopie der vorhandenen Daten, bevor Sie diese vom Datenträger löschen (PDF/engl.) beziehungsweise den Datenträger selbst entsorgen.

Das führt uns zu der brennenden Frage...

 

Wie lange hält ein Datenträger?


Die Antwort ist von der Anzahl der Lese- und Schreibzyklen des Speichermediums, der Häufigkeit der Nutzung sowie der Aufbewahrung und Qualität des Datenträgers abhängig.

Die unten genannte Lebensdauer der Medien basiert auf der Annahme, dass diese einmal wöchentlich benutzt und entsprechend der Herstellerinformation behandelt werden.


1. Solid-State-Drive-Laufwerk (SSD-Laufwerk) – 1-2 Jahre
SSD-Laufwerke gewinnen auf dem Markt der Speichermedien täglich an Bedeutung.

Dieses Flash-Speichermedium arbeitet um einiges schneller als ein Festplattenspeicher (HDD = hard-disk drive), allerdings kostet diese Geschwindigkeit auch entsprechend viel. So kann man vergleichsweise für 70 € “ ein 120 GB SSD-Laufwerk oder ein 2T B HDD-Laufwerk kaufen.”.

Nützliche Informationen zum Thema SSD-Laufwerk finden Sie hier... Lesen Sie Lifehacker’s hilfreichen Führer zu SSDs (engl.).
[Dieser Text ist auf Englisch]
Tipp: Ein SSD-Laufwerk muss nicht defragmentiert werden. Wird auf diesen unnötigen Schritt verzichtet, werden kostbare Lese- und Schreibzyklen gespart und die Lebensdauer verlängert.


2. Externe Festplatten – 3-5 Jahre
Die meisten externen Festplatten sind schnell und einfach zu handhaben. Sobald diese mit dem Computer verbunden sind, kann es auch schon losgehen.

Wie die Erfahrung zeigt, sollte man dennoch nicht nur auf einen, sondern auf mehrere Datenträger setzen. Denn dieses Speichermedium ist empfindlich gegenüber Hitze, Feuchtigkeit und Sturz. Im alltäglichen Umgang ist somit Vorsicht geboten.

Tipp: Bitte löschen Sie alle Daten, bevor Sie Ihren Datenträger entsorgen oder veräußern. PCWorld empfiehlt ‚Eraser’ (engl.), ein Programm mit dem Sie selbst den allerletzten Datenschnipsel entfernen können.  [Dieser Text ist auf Englisch]


3. USB-Sticks – 5-15 Jahre
An diese kleine ‚Arbeitsbiene’ kommt so schnell nichts ran. Im praktischen Format und mit schnellen Lese- und Schreibzyklen sind USB-Sticks für den Transfer von Daten zwischen Geräten bestimmt.

Somit ist dieses Medium hervorragend als Zwischenspeicher, jedoch nicht als Langzeitarchiv geeignet. Denken Sie daran, wenn Sie ihre Datensicherungsstrategie perfektionieren.  

Tipp: Es wäre den Versuch wert, einen USB-Stick zu finden, der mit Rundum-Sicherheitspaket angeboten wird: Virus- und Passwort-Schutz, Datenverschlüsselung, Remote-Sperren sowie -Löschen von Inhalten!


4. Optischer Medienspeicher (CD/DVD) – 1-300 Jahre

Bei CDs und DVDs sagt der Preis viel über die Qualität und somit Lebensdauer des Datenträgers aus. Kauft man billig ein, ist die Speicherdauer gerade mal auf ein Jahr begrenzt, während High-End-Produkte, wie jene der Marke Delkin, eine Lebensdauer von bis zu 300 Jahren garantieren.

Sollten Sie sich für diese Form der Datenspeicherung entscheiden, bewahren Sie die Datenträger bitte nicht in einer CD-Tasche auf. Am besten sind CD-Hüllen geeignet.

Jene Besitzer von schwarzen Nylon-Alben der 90er Jahre wissen, was Wärme, Feuchtigkeit und der Faktor Zeit aus einer Roxette-CD machen können. Discs in schwarzen Hüllen schmelzen förmlich dahin und jeglicher Inhalt geht verloren.

Tipp: Um die Lebensdauer von Discs zu verlängern, sollte sowohl jeder unnötige Gebrauch als auch das Bekleben oder Beschriften des Datenträgers vermieden werden. (sogar Filzstifte sind keine gute Idee.)


5. Cloud-Speicher – TBD

Kommt die Cloud an die Langlebigkeit des Ur-Originals aller Daten-Backups heran - der Steintafel? Immerhin ist bekannt, dass diese widerstandsfähigen Kalksteinplatten ein paar Tausend Jahre überstanden haben.

Der Cloud-Speicher ist die momentan am heißesten diskutierte und empfehlenswerteste Backup-Strategie. Diese externe Speicheroption punktet vor allem in Hinsicht auf Bequemlichkeit. Sobald Sie Ihre Daten auf dem externen Server hochgeladen haben, können Sie von überall und geräteunabhängig jederzeit auf Ihre Fotos, Videos und Dateien zugreifen.

Hier lohnt es sich, den Markt genau zu erforschen und jene Anbieter in Erwägung zu ziehen, die Sicherheit besonders groß schreiben.

Tipp: Wählen Sie einen Anbieter, der Ihnen eine Verschlüsselung nach bankenrechtlichen Richtlinien bietet.

*Ausnahme ist das SSD-Laufwerk, dessen Lebensdauer orientiert sich am täglichen Gebrauch.

 

 



Das könnte Ihnen auch gefallen:

Was Sie alles über die Cloud wissen müssen und wie Sie sie zu Ihrem Vorteil nutzen können.

Cloud-Storage

Lernen Sie die Vorteile der Cloud kennen (PDF/engl.)

Es gibt einen richtigen und einen falschen Weg, um Ihre Daten zu löschen.

Klicken Sie hier und finden Sie heraus, wie Sie am besten mit Ihren Daten umgehen (PDF/engl.)

Unsere aufschlussreiche Infografik "der Entwurf Ihres digitalen Lebens".

Klicken Sie hier und finden Sie heraus, ob Sie ein digitaler Hamster sind


Soziale Medien

Folgen Sie uns auf