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Analystenhaus: Trend Micro ist weltweiter Spitzenreiter bei der Erforschung von Sicherheitslücken

Trend Micro ZDI ist das weltgrößte herstellerunabhängige Programm zur Erkennung von Schwachstellen

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Hallbergmoos, 19.09.2017 – Das Analystenhaus Frost & Sullivan hat Trend Micro als führenden Experten auf dem Gebiet der Sicherheits- und Bedrohungsforschung ausgewiesen. Bei der Untersuchung wurde die Aufdeckung von Zero-Day-Schwachstellen betrachtet, die oftmals besonders verheerende Wirkung haben können, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt werden.

Angesichts der zunehmenden Bedrohung durch hochentwickelte Schadsoftware ist das Auffinden und Unschädlichmachen von Schwachstellen in gängigen Anwendungen so wichtig wie nie zuvor. Trend Micro wurde aufgrund seiner herausragenden Forschung auf diesem Gebiet vor kurzem als weltweit führender Experte für Bedrohungsforschung ausgewiesen.

Laut einer Analyse von Frost & Sullivan (1) hat die Trend Micro Zero Day Initiative (ZDI) für das Jahr 2016 mit Abstand die meisten verifizierten Schwachstellen gemeldet: 52,2 Prozent von insgesamt 1.262 Meldungen gingen auf das Konto der ZDI. Die Initiative ist seit 2007 wegweisend beim Erforschen und Auffinden folgenschwerer und kritischer Schwachstellen und konnte sich erneut als führend behaupten.

Während Hersteller oft noch damit beschäftigt sind, ihre anfällige Software zu patchen, profitieren die Anwender von Trend Micro bereits von der frühzeitigen Bedrohungserkennung. Im Jahr 2016 konnte Trend Micro seine Kunden durchschnittlich schon 57 Tage schützen, bevor ein Hersteller-Update für die Schließung kritischer Sicherheitslücken veröffentlicht wurde.

Den Hackern auf den Fersen

Das Prämien-basierte Vorgehen der ZDI ist einer der Grundpfeiler der vielfältigen Forschungsarbeit von Trend Micro. Zu dieser gehören Bedrohungsforscher, Datenwissenschaftler und mehrere Forschungseinrichtungen. Diese Forschung wird durch ein umfassendes Informations-Netzwerk ergänzt, das aus White-Hat-Hackern, Honeypots, Webcrawlern und den Erkenntnissen von Kunden besteht. Mit Hilfe dieser Bedrohungsinformationen optimiert Trend Micro über sein Cloud-basiertes globales Smart Protection Network fortlaufend seine XGen-Sicherheitslösungen.

Joachim Weber, Global Technical Council Leader bei Trend Micro, sagt dazu: „Im April 2017 veröffentlichten die “Shadow Brokers” eine Reihe von Werkzeugen, die Sicherheitslücken in verschiedenen Versionen von Microsoft-Produkten ausnutzen. Die ZDI wusste jedoch bereits im Jahr 2006 von zwei dieser Lücken. Dadurch waren unsere Anwender bereits geschützt noch bevor die offiziellen Patches herausgegeben wurden.“

Weber sagt weiterhin: „Das Thema Datensicherheit mag früher nur in den IT-Abteilungen behandelt worden sein, doch ist mittlerweile fester Bestandteil strategischer Diskussionen in den Vorstandsetagen. Unternehmen gefährden die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, die Daten ihrer Kunden und ihren eigenen Ruf, wenn sie auf eine generationsübergreifende Sicherheitslösung verzichten.“

Die ZDI bietet externen Sicherheitsforschern finanzielle Anreize für das Melden von Zero-Day-Schwachstellen bei den betroffenen Software-Herstellern. Zusätzlich zur internen Schwachstellen-Forschung belohnt die ZDI also auch regelmäßig Schwachstellen-Informationen aus externen Quellen. Dazu kommen die öffentlichkeitswirksamen Wettbewerbe Pwn2Own und Mobile Pwn2Own: Diese Veranstaltungen liefern regelmäßig eine Vielzahl an Informationen über Schwachstellen, die in diesem Rahmen verantwortungsbewusst offengelegt werden können, anstatt auf dem Schwarzmarkt zu landen. Der diesjährige Mobile Pwn2Own Wettbewerb wird am 1. und 2. November in Tokio stattfinden.

„Als globaler Spitzenreiter in der Schwachstellen-Forschung nimmt die Trend Micro Zero Day Initiative eine wichtige Rolle ein“, sagt Jason Reed, Senior Industry Analyst bei Frost & Sullivan. „Das Programm schafft starke Anreize für den verantwortungsbewussten Umgang mit entdeckten Schwachstellen. Die ZDI ermöglicht es Herstellern, ihre Produkte zu patchen und schützt gleichzeitig die Kunden von Trend Micro innerhalb des Zeitraum, in dem diese Patches entwickelt werden. Das Aufkaufen und Patchen so vieler Schwachstellen in den unterschiedlichsten Plattformen macht die vernetzte Welt für Unternehmen und Endverbraucher eindeutig sicherer.“

Fußnoten

(1) “Analysis of the Global Public Vulnerability Research Market, 2016.” Frost & Sullivan. July 2017.

Über Trend Micro

Als einer der weltweit führenden IT-Sicherheitsanbieter verfolgt Trend Micro das Ziel, eine sichere Welt für den digitalen Datenaustausch zu schaffen. Die innovativen Lösungen für Privatanwender, Unternehmen und Behörden bieten mehrschichtigen Schutz für Rechenzentren, Cloud-Umgebungen, Netzwerke und Endpunkte.

Die Lösungen von Trend Micro sind für führende Umgebungen wie Amazon Web Services, Microsoft® und VMware® optimiert. Mit ihnen können Organisationen den Schutz ihrer wertvollen Daten vor aktuellen Bedrohungen automatisieren. Die miteinander kommunizierenden Produkte bilden einen vernetzten Schutzmechanismus, der durch zentrale Transparenz und Kontrolle eine schnellere und bessere Absicherung ermöglicht.

Zu den Kunden von Trend Micro zählen 45 der Top-50-Unternehmen der Fortune® Global 500 sowie alle der zehn jeweils führenden Unternehmen in den Branchen Automotive, Bankenwesen, Telekommunikation und Erdöl.

Mit nahezu 6.000 Mitarbeitern in über 50 Ländern und der fortschrittlichsten Analyse globaler Cyberbedrohungen schützt Trend Micro zuverlässig vernetzte Unternehmen.
Die deutsche Niederlassung von Trend Micro befindet sich in Hallbergmoos bei München. In der Schweiz kümmert sich die Niederlassung in Wallisellen bei Zürich um die Belange des deutschsprachigen Landesteils, der französischsprachige Teil wird von Lausanne aus betreut; Sitz der österreichischen Vertretung ist Wien.

Weitere Informationen zum Unternehmen und seinen Lösungen sind unter www.trendmicro.de verfügbar, zu aktuellen Bedrohungen unter blog.trendmicro.de sowie blog.trendmicro.ch. Anwender können sich auch unter @TrendMicroDE informieren.