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Trend Micro stellt neue Version von „Endpoint Application Control“ auf der Hannover Messe vor

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Hallbergmoos, 25. April 2016. Veraltete, nicht vertrauenswürdige oder schädliche Anwendungen können vielfältige Gefahren auslösen. IT-Verantwortliche benötigen daher einen Überblick darüber, welche Anwendungen im Netzwerk ausgeführt werden oder wie viele Lizenzen einer kostenpflichtigen Software im Einsatz sind. Sie müssen sicherstellen, dass Software, die nicht internen Vorgaben – Stichwort „Compliance“ – entspricht, nicht installiert ist oder zumindest nicht ausgeführt wird. Trend Micros Lösung „Endpoint Application Control“ adressiert diese Herausforderungen – die neue Version 2.0 wird exklusiv zur Hannover Messe 2016 (25. bis 29. April) vorgestellt, wo der japanische IT-Sicherheitsanbieter erneut auf dem Gemeinschaftsstand des „Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau“ (VDMA) in Halle 8 (Stand D08) vertreten ist. Trend Micro ist Mitglied der „Arbeitsgemeinschaft Produkt- und Know-how-Schutz“ des VDMA.

Um ihre Endpunkte vor unbekannten, unerwünschten oder bösartigen Anwendungen zu schützen, haben Unternehmen verschiedene Möglichkeiten. Bei „Whitelisting“ werden Anwendungen standardmäßig abgewehrt: Es gibt eine Liste zugelassener Software – und allen Anwendungen, die nicht auf dieser Liste stehen, wird die Ausführung verweigert. Bei „Blacklisting“ werden Anwendungen standardmäßig zugelassen, die entsprechende Liste enthält nicht zugelassene beziehungsweise bösartige Software: Anwendungen, die nicht auf dieser Liste stehen, wird die Ausführung erlaubt. Der Hintergrund ist, dass verschiedene neue Malware-Arten herkömmliche signaturbasierte Antivirus-Lösungen, die nur mithilfe des Blacklisting-Ansatzes arbeiten, umgehen können.

Darunter befinden sich solche Malware-Arten, die in zielgerichteten Angriffen verwendet werden. Neben zielgerichteten Angriffen sind momentan auch Zero-Day-Schädlinge sowie Erpressersoftware („Ransomware“) in aller Munde. Auch gegen diese Malware-Arten können Administratoren eine zusätzliche Schutzschicht erstellen, welche die Ausführung ungewollter oder unbekannter Anwendungen verhindert.

„Endpoint Application Control“ überwacht und blockiert ausführbare Dateien, ebenso touchscreen-freundliche Anwendungen für Windows-Runtime-Geräte wie beispielsweise „Windows Apps“ oder die früher als Metro-Style-Apps bekannten „UWP Apps“.

Administratoren gibt die Lösung eine umfassende Liste an Anwendungen, die von Trend Micro als sicher („Certified Safe Software“) eingestuft werden, an die Hand. Darunter befinden sich die meisten gängigen Betriebssystem- und Binärdateien sowie Anwendungen für Desktops, Server und mobile Geräte.

„Endpoint Application Control“ ist integriert mit „Control Manager“ (Version 6.0, Service Pack 3), „OfficeScan“ (Versionen 10.5, 10.6, 11 und später), der „Smart Protection Suite“ sowie dem „Smart Protection Network“.

Die Neuerungen im Überblick

  • „Agenten-Selbstschutz“: Er dient dazu, zu verhindern, dass die Agenten von „Endpoint Application Control“ durch Anwender oder externe Drittanbieter-Anwendungen oder Prozesse gestoppt oder deinstalliert werden.
  • „AIR Score“: Ermöglicht es Administratoren, auf Basis eines Sicherheits-Score Trend Micros Anwendungen zuzulassen oder zu blockieren (Teil des „Smart Protection Network“).
  • „Application Usage“: Administratoren können Anwendungen auf Basis weltweiter oder regionaler Nutzungsmuster spezifizieren. Sie können Anwendungen anhand einer Punktzahl zulassen oder blockieren. Diese Punktzahl wird auf Basis eines „Verbreitungs-Index“ erstellt, der mithilfe von Trend Micros Cloud-Sicherheitsinfrastruktur, des „Smart Protection Network“, ermittelt wird.
  • Erweiterte Integration mit „Control Manager“: Administratoren können Richtlinien, Log-Einträge und Dashboards für „Endpoint Application Control“ mit „Control Manager 6.0 SP3“ verwalten.
  • Dynamische Anwendungslisten: Dynamischer Abgleich von Trend Micros „Certified Safe Software“ mit Bestandsanwendungen an den Endpunkten.
  • „Dashboard-Widget“ für „Key Performance Indicators“: Administratoren können damit eine Scorecard bezüglich der Leistung der Umgebung der Anwendungskontrolle auf den Dashboards von „Endpoint Application Control“ und „Control Manager“ individuell anpassen.
  • „Process Blocking“: Dient dazu, die Ausführung von Anwendungen nach Überprüfung, ob die Dateien erlaubt sind, vor der Ausführung zu verhindern (auch „Kernel Level Blocking“ oder „Driver Level Blocking“ genannt).
  • Vertrauenswürdige Quellen für Anwendungen: Vertraut neu installierter Software automatisch für alle Benutzer auf einem Endpunkt.

Über Trend Micro

Als einer der weltweit führenden IT-Sicherheitsanbieter verfolgt Trend Micro das Ziel, eine sichere Welt für den digitalen Datenaustausch zu schaffen. Die innovativen Lösungen für Privatanwender, Unternehmen und Behörden bieten mehrschichtigen Schutz für Rechenzentren, Cloud-Umgebungen, Netzwerke und Endpunkte.

Die Lösungen von Trend Micro sind für führende Umgebungen wie Amazon Web Services, Microsoft® und VMware® optimiert. Mit ihnen können Organisationen den Schutz ihrer wertvollen Daten vor aktuellen Bedrohungen automatisieren. Die miteinander kommunizierenden Produkte bilden einen vernetzten Schutzmechanismus, der durch zentrale Transparenz und Kontrolle eine schnellere und bessere Absicherung ermöglicht.

Zu den Kunden von Trend Micro zählen 45 der Top-50-Unternehmen der Fortune® Global 500 sowie alle der zehn jeweils führenden Unternehmen in den Branchen Automotive, Bankenwesen, Telekommunikation und Erdöl.

Mit nahezu 6.000 Mitarbeitern in über 50 Ländern und der fortschrittlichsten Analyse globaler Cyberbedrohungen schützt Trend Micro zuverlässig vernetzte Unternehmen.
Die deutsche Niederlassung von Trend Micro befindet sich in Hallbergmoos bei München. In der Schweiz kümmert sich die Niederlassung in Wallisellen bei Zürich um die Belange des deutschsprachigen Landesteils, der französischsprachige Teil wird von Lausanne aus betreut; Sitz der österreichischen Vertretung ist Wien.

Weitere Informationen zum Unternehmen und seinen Lösungen sind unter www.trendmicro.de verfügbar, zu aktuellen Bedrohungen unter blog.trendmicro.de sowie blog.trendmicro.ch. Anwender können sich auch unter @TrendMicroDE informieren.